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ADHS & Autismus im Erwachsenenalter

Fachärztliche Diagnostik und Behandlung von ADHS/ADS und Autismus-Spektrum-Störungen bei Erwachsenen – auch bei komplexen Mischbildern – in München und Grafing bei München.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Praxis liegt in der Diagnostik und Behandlung von ADHS und ADS im Erwachsenenalter sowie von Autismus-Spektrum-Störungen, insbesondere dem Asperger-Syndrom und hochkompensierten oder maskierten Verläufen.

Eine besondere Stärke liegt dabei in der Behandlung von Mischformen – vor allem der Kombination aus ADHS und hochfunktionellem (hochkompensiertem) Autismus.

Komplexe Mischbilder und Begleiterkrankungen

Viele erwachsene Patientinnen und Patienten stellen sich nicht mit einem einfachen Lehrbuchbild vor, sondern mit komplexen Mischformen: ADHS mit Angststörungen, Depression, Erschöpfung, sozialer Unsicherheit, emotionaler Dysregulation, Zwängen, Schlafstörungen oder autistischen Persönlichkeitszügen.

Die fachärztliche Aufgabe besteht darin, diese Überschneidungen und möglichen Maskierungen differenzialdiagnostisch sauber einzuordnen und daraus ein individuelles Behandlungskonzept abzuleiten – und nicht in einer schematischen Zuordnung zu einem einzelnen Etikett.

ADHS / ADS Asperger-Syndrom maskierter Autismus Komorbidität Differenzialdiagnostik

CDS: eine ruhige Sonderform der ADHS

Neben den klassischen, eher unruhig-impulsiven ADHS-Bildern gibt es eine ruhigere Sonderform der ADHS mit ausgeprägter innerer Verlangsamung, Tagträumen, mentaler Erschöpfung, geringer Aktivierungsfähigkeit und Schwierigkeiten, Handlungen zu beginnen oder über längere Zeit aufrechtzuerhalten. In der Fachliteratur wird diese Konstellation als Cognitive Disengagement Syndrome (CDS, früher SCT) beschrieben.

Diese Sonderform wird häufig übersehen, weil die Betroffenen nach außen ruhig und unauffällig wirken. Gerade deshalb ist eine sorgfältige Differenzialdiagnostik wichtig, da sich die Symptome mit Depression, Angst, Schlafstörungen, Erschöpfung oder Autismus-Spektrum-Merkmalen überschneiden können.

Ziel ist ein nachvollziehbares individuelles Störungsmodell und eine passende, individuell abgestimmte Behandlung – nicht die schematische Vergabe eines Etiketts.

Medikamentöse Behandlung bei ADHS/ADS

Die medikamentöse Behandlung erfolgt individuell nach fachärztlicher Diagnostik, Indikationsprüfung und sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung. Bei ADHS im Erwachsenenalter kommen je nach Befund zugelassene Behandlungsoptionen in Betracht, zum Beispiel Methylphenidat, Lisdexamfetamin oder Atomoxetin.

Bei komplexen Verläufen werden Begleiterkrankungen wie Angst, Depression, Schlafstörungen, emotionale Dysregulation, Kreislauf- und Blutdruckwerte, berufliche Belastung sowie die individuelle Verträglichkeit besonders berücksichtigt. Ergänzende Strategien werden nicht schematisch, sondern nur nach fachärztlicher Prüfung, Aufklärung und Verlaufskontrolle erwogen.

Ziel ist eine möglichst präzise, alltagstaugliche und verträgliche Einstellung, die Konzentration, innere Steuerungsfähigkeit, emotionale Stabilität und Belastbarkeit verbessert.

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Vor einer medikamentösen Einstellung ist mir eine sorgfältige körperliche Basisdiagnostik wichtig. Wie die Erstvorstellung abläuft, lesen Sie auf der Seite zur ganzheitlichen Diagnostik.

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